1) Und das schon allein, weil es noch keine Wilhelm Meister-CD-ROM bei Reclam gibt; man hat sich dort bisher auf kurze Texte zu mäßigen Preisen beschränkt, z. B. Gotthold Ephraim Lessing, Emilia Galotti. Reclam Klassiker auf CD-ROM. Neue Version. Reclam, Stuttgart 1997, DM 16,90. - Das Zitat aus stammt aus Johann Wolfgang von Goethe, Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Band 7. Romane und Novellen II. Textkritisch durchgesehen und kommentiert von Erich Trunz. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1988, S. 316.

2)Mathias Bertram (Textauswahl): Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka. Digitale Bibliothek. Directmedia Publishing, Berlin 1997

3)Ulrich Bräker: Lebensgeschichte und Natürliche Ebentheuer des Armen Mannes im Tockenburg. - Johann Wolfgang von Goethe: Götz von Berlichingen (Fassungen 1771 und 1773); Die Leiden des jungen Werthers (Fassungen 1774 und 1787); Urfaust; Faust. Ein Fragment; Faust. Eine Tragödie; Faust. Der Tragödie zweiter Teil; West-oestlicher Divan; West-oestlicher Divan - Besserem Verständniß (Divan-Noten); Die Wahlver-wandtschaften; Iphigenie auf Tauris; Das Märchen. - Franz Kafka: Betrachtungen; Die Verwandlung; Das Urteil; Ein Landarzt. Kleine Erzählungen; Das Schloß; Der Heizer; In der Strafkolonie. - Heinrich von Kleist: Organisches Fragment aus dem Trauerspiel: Penthesilea; Penthesilea; Michael Kohlhaas; Der zerbrochene Krug; Die Verlobung in St. Domingo; Die heilige Cäcilie oder Die Gewalt der Musik; Die Familie Schroffen-stein; Amphitryon; Die Marquise von O...; Der Findling; Der Zweikampf; Das Erdbeben in Chili; Das Bettelweib von Locarno. - Johann Gottfried Seume: Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802. - Karl Philipp Moritz: Magazin zur Erfahrungsseelenkunde, Bd. I-III; Anton Reiser. Ein psychologischer Roman (mit dem 5., von Karl Friedrich Kli-schnig herausgegebenen Band von 1794); Andreas Hartknopf; Fragmente aus dem Ta-gebuche eines Geistersehers.

4) Als Beispiele seien Annette von Droste-Hülshoff (Die Judenbuche) und Ludwig Tieck genannt (Der gestiefelte Kater, Die verkehrte Welt; Shakespeare-Übersetzungen). Die Lessing- und Schiller-Auswahl werden sicher noch ergänzt werden, und daß Büchner ohne Woyzeck und Leonce und Lena bleibt, ist schwer vorstellbar.

5) Winnetou (1. Band), Old Surehand (1. Band), Mein Leben und Streben.

6) Justine oder die Leiden der Tugend, Juliette oder die Wonnen des Lasters, Die Hun-dertzwanzig Tage von Sodom oder Die Schule der Ausschweifung.

7) Dennoch hat es die erwähnte CD-ROM-Edition Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka wenigstens fertiggebracht, zu jedem Autor eine eigens von Sylvia Zirden verfaßte illustrierte Kurzbiographie aufzunehmen; vgl. FN 2.

8) In den überprüften Textpassagen fanden sich ganze zwei Fehler: In der Vorrede zu Gryphius’ Catharina von Georgien steht „verständger" statt recte: „verständiger"; auf dem Titelblatt des Anton Reiser steht „Berlin. 1785" statt recte: „Berlin, 1785".

9) für Winnetou I heißt das: die Ausgabe Freiburg 1908.

10) Die immer mit den Entscheidungen der Basisbibliothek übereinstimmen. - Christoph Martin Wieland, Comische Erzählungen. Combabus. Der verklagte Amor. Gre-no/Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, Nördlingen/ Ham-burg 1984. Die aufgeführten Verse finden sich dort auf S. 170f.; Radspieler vermerkt, daß „In Mutterleibe" womöglich gar kein Druckfehler ist, sondern „im Sinne von in der Mutter Leib" ebenso möglich wäre und von Wieland in späteren Ausgaben auch nicht korrigiert worden ist; vgl. ebd., S. 225.

11) Joseph Kiermeier-Debre ist auch Herausgeber der Bibliothek der Erstausgaben im Deutschen Taschenbuch Verlag. Dort gibt es wenigstens einen knappen editorischen Bericht, der mitteilt, welche Art „Eingriffe in den Originaltext" stillschweigend und bei offensichtlichen Satzfehlern vorgenommen wurden; dazu gibt es ein Glossar, Daten zu Leben und Werk des Autors und ein Nachwort zum Text; vgl. z. B. Johann Wolfgang Goethe, Die Leiden des jungen Werthers. Leipzig 1774. Hg. von Joseph Kiermeier-Debre. Deutscher Taschenbuch Verlag (Bibliothek der Erstausgaben), München 1997, S. 153-175.

12) Systemvoraussetzungen: Ein CD-ROM-Laufwerk; Mac OS 7.x oder höher, oder ein IBM-kompatibler PC bzw. AT; als Betriebssystem MS-Windows ab Version 3.1; ein freier Hauptspeicher von 2 MB oder mehr, als Prozessor mindestens ein 386 SX - auf dem die CD-ROM zwar läuft, aber äußerst langsam.

13) Barocke Sonderzeichen - Umlaute - sind dagegen der heutigen Schrift angeglichen.

14) Bei der Suche bietet zuerst die Wortliste alle vorkommenden Wörter an, auch einzelne Zeichen und Ziffern, Kombinationen von Worten und Satzzeichen sind nicht möglich. Gesucht werden kann nach Worten, Worttrunkierungen und -verknüpfungen und dem Wortstamm; auch Wildcards bzw. Joker können eingesetzt werden. Sonderoperatoren für Wortformen und Synonyme stellt die Software zwar zur Verfügung (angehängtes $- bzw. %-Zeichen), sie sind aber offensichtlich nicht kodiert worden (dagegen liefert der angehängte Asterisk * die Wortformen). Barocktexte lassen sich über die Wortliste problemlos erschließen. Dagegen sind die Möglichkeiten, die Suche im Korpus einzu-grenzen, unbefriedigend - es sei denn, man hat eine entsprechend kleinere Schattendatei angelegt.

15) „Historien"-Funktion; die Treffer werden in Zahlenlisten präsentiert, deren Komple-xität sich bei gleichbleibender Übersichtlichkeit entsprechend der Komplexität der Suchanfragen steigert.

16) Die Exportierfunktion läßt sich für beliebig große (oder kleine) Ausschnitte nutzen, allerdings nur mühsam für disparate Fundstellen, die einzeln exportiert werden müssen.