Texterschliessung und Navigation

Die Geschichte der deutschen Lyrik in Beispielen wurde mit dem Programm ToolBook erstellt und greift auf bereits publizierte Texte und Deutungen der fünfbändigen Reclam-Reihe Gedichte und Interpretationen (Stuttgart 1983-84, 1988, 1994) zurück. Es ist anzunehmen, dass die digitalen Vorlagen der bereits gedruckten Texte und Interpretationen verwendet wurden; orthographische Fehler konnte der Rezensent nicht auffinden, wenn auch bei der digitalen Umsetzung einige Zeilenenden am unteren Bildrand der für kleinere Monitore optimierten Oberfläche verschwanden. Die Texte sind proprietär kodiert und lassen sich über die Zwischenablage exportieren und weiterverarbeiten.
Die Navigation erfordert keine gössere Anstrengungen: Nach dem Kopieren temporärer Dateien auf die Festplatte kann - wenn die entsprechende CD in das Laufwerk eingelegt ist - der jeweilige Band gestartet werden. Es erscheint folgendes Einstiegsmenue:

Einstiegsmenue

Von diesem Menue aus sind unterschiedliche Lektürewege möglich: Zur kulturgeschichtlich und literarhistorisch informierenden Epochenübersicht; zu den Materialien (die mit Wortsuche recherchierbar sind), zu den Autoren (deren Abfolge einem Zeitpfeil folgt - hier ist die gesuchte Dichter- Biographie zu wählen) sowie zu den (ebenfalls chronologisch geordneten) Gedichten und den Grundbegriffen der Lyrik.
Die beigegebene online-Hilfe wirkt etwas spartanisch, erfüllt jedoch ihren Zweck. 
Sich im Gemenge von Texten, Interpretationen und Erläuterungen zurechtzufinden, stellt den Nutzer vor keine grösseren Schwierigkeiten, zumal neben jeder aufgeschlagenen "Seite" ein Bedienungsmenü 
durch eine Buttonleiste visualisiert wird. Als nachteilig erweisen sich jedoch fehlende Verknüpfungen: So führen von den Lebensläufen der Autoren keine Links zu ihren interpretierten Gedichten; der Leser muss den Menüpunkt Gedichte aktivieren und gelangt erst zur chronologisch geordneten Liste aller erläuterten lyrischen Werke, um aus dieser das gewünschte Stück wählen zu können. Die Navigation innerhalb der Zeittafel wird durch die problematische Anwendung des Pfeils erschwert, der sich mit der Maus nur um je 50 Jahre verschieben lässt - so erfordert die Suche nach den dazwischen liegenden Zeiträumen einige Geduld, da man sich mittels Tastatur Jahr für Jahr an das Datum heranarbeiten muss.
 

Zum Anfang Such- und Exportfunktionen